Internet & Recht Home

Pressespiegel

Hier finden Sie Presseberichte aus dem Bereich Internet und Recht, zusammengestellt aus verschiedenen Medien. Neuigkeiten aus der sonstigen Welt des Rechts finden Sie im Pressespiegel der Richtervereinigung.

Suche

6070 Artikel gefunden
Der Standard
28.02.2009
Youtube-Angebot beflügelt DVD-Verkäufe
Die Entscheidung der britischen Kultkomikertruppe Monty Python, ihren Fans über die Videoplattform YouTube freien Zugang zu den eigenen Werken zu verschaffen, hat sich bewährt: DVD-Verkäufe steigen um 16000 Prozent: YouTube erschließt neue Zielgruppen
ORF ON
27.02.2009
Urteil: EBay haftet nicht für Plagiate
Die Internet-Auktionsplattform eBay muss nicht jedes Angebot vorab auf Markenrechtsverstöße prüfen. Das hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht entschieden und eine Klage des Luxusuhren-Herstellers Rolex verworfen.
ORF ON
27.02.2009
Frankreich: Netzsperren werden teuer
Laut der französischen Wirtschaftszeitung "Les Echos" wird das von der konservativen Regierung Frankreichs geplante Gesetz zu Netzsperren bei wiederholten Urheberrechtsverletzungen ("Loi HADOPI") die Provider und ihre Kunden teuer zu stehen kommen
ORF ON
27.02.2009
Antrag gegen Kinderpornokonsum eingebracht
Einem Abänderungsantrag von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner zum Gewaltschutzpaket zufolge soll der bewusste Konsum von Kinderpornomaterial im Netz künftig strafbar werden. Das solle die Position der Ermittler in Verfahren gegen Kinderpornokonsumenten stärken, so die Sprecherin der Ministerin zu ORF.at. Die heimischen Provider warnen vor ungenauen Formulierungen im Text und weisen auf die Möglichkeit von Webseitenabrufen durch Schadsoftware hin
heise online
27.02.2009
Australien: Internet-Zensur gerät ins Wanken
Die australische Regierung will Internet-Filter einführen, verliert aber zunehmend politischen Rückhalt: Der parteilose Senator Nick Xenophon hat heute angekündigt, gegen ein Gesetz zur Webzensur stimmen zu wollen, die ablehnende Haltung der Grünen ist bereits länger bekannt
ORF ON
25.02.2009
Proteste gegen Internet-Sperren in Frankreich
Das von der konservativen französischen Regierung auf den Weg gebrachte Gesetz zur Sperrung von Internet-Anschlüssen bei Urheberrechtsverstößen ohne richterliche Kontrolle ("Loi HADOPI") hat eine neue Protestwelle im französischen Netz generiert. Das Gesetz soll voraussichtlich vom 4. bis zum 10. März in der Nationalversammlung verhandelt werden.
ORF ON
25.02.2009
Vier Lauschangriffe im Jahr 2007
Das Justizministerium hat dem Nationalrat seinen Bericht über den Einsatz besonderer Ermittlungsmaßnahmen vorgelegt. Darin fordert das Innenministerium die Möglichkeit zur verdeckten Internet-Überwachung. Während die Exekutive von Lauschangriff und Rasterfahndung nur zurückhaltend Gebrauch macht, hat sie 2008 verstärkt Daten auf Grundlage des neuen Sicherheitspolizeigesetzes abgefragt
Der Standard
25.02.2009
Internationales Vorgehen gegen illegale Downloads gefordert
Die britische Regierung drängt auf eine internationale Strategie im Vorgehen gegen illegales Filesharing. Der Kulturminister Andy Burnham hat im britischen Parlament einen ambitionierten Plan vorgelegt, der in weiterer Folge mit den USA und der EU abgestimmt werden soll. Das Ziel des von der britischen Musikindustrie mitausgearbeiteten Strategiepapiers ist es, eine Vereinbarung mit anderen Regierungen zu treffen, die den britischen Aktionen im Kampf gegen illegale Downloads Rückhalt und mehr Chance auf Erfolg geben würde: Mithilfe der Provider gefordert
Der Standard
25.02.2009
Norwegischer Bildungsminister will File Sharing legalisieren
Kampf gegen P2P-Netze sei schlicht Verschwendung von Ressourcen - "Großartige Möglichkeit neue Musik zu entdecken". Entsprechende Ängste habe es bei jedem Technologiewechsel gegeben, aber weder "hat das TV das Radio getötet, noch das Internet das Buch und der Download wird auch die Musik nicht umbringen"
ORF ON
24.02.2009
ISPA warnt vor deutschen Abmahnern
In einer Aussendung vom Dienstag hat der Verband der Österreichischen Internet-Anbieter (ISPA) seine Mitglieder darauf hingewiesen, dass die Herausgabe von Nutzerdaten an Private auf Grundlage von Paragraf 87b Abs. 3 des Urheberrechtsgesetzes möglicherweise gegen EU-Recht verstoße
heise online
24.02.2009
Europäischer Gerichtshof soll Vorratsdatenspeicherung erneut prüfen
Meinhard Starostik, Bevollmächtigter der über 34.000 Teilnehmer an der "Massenklage" gegen die hiesigen Auflagen zur Vorratsdatenspeicherung, drängt auf einer erneute Prüfung der Vereinbarkeit der verdachtslosen Protokollierung der Nutzerspuren mit europäischem Recht. Dieses Mal soll der zuständige Europäische Gerichtshof (EuGH) aber die Menschen- und Grundrechte ins Auge nehmen
heise online
24.02.2009
Politiker besorgt über private Daten im Internet
Der Begriff Privatsphäre erhält im Internet eine neue Dimension. Junge Menschen offenbaren dort in sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ zunehmend Details aus ihrem Leben. Einer Umfrage des Instituts Forsa zufolge veröffentlichen zwei Drittel der 14- bis 29-Jährigen Bilder und Texte über sich im Internet
heise online
23.02.2009
Neuseeland verschiebt umstrittenes Copyright-Gesetz
In der aktuellen Fassung zwingt der Abschnitt 92A des Copyright Amendment Acts die Internet-Provider dazu, ihren Kunden den Anschluss zu kündigen, wenn diese wiederholt gegen das Copyright verstoßen
heise online
23.02.2009
Irische Internetprovider sollen Musiktauschbörsen blockieren
Der irische Verband der Musikindustrie Irish Recorded Music Association (Irma) fordert die Internetprovider zur Sperrung von Filesharing-Websites auf. Als erster soll der schwedische Torrent-Tracker The Pirate Bay in Irland gesperrt werden
heise online
23.02.2009
EU-Parlament begräbt vorerst Forderung nach Netzsperren bei Copyright-Verstößen
umstrittene Bericht des Sozialisten Manuel Medina Ortega zur "Harmonisierung des Urheberrechts" laut der Bürgerrechtsorganisation La Quadrature du Net vom Tisch
Der Standard
23.02.2009
Internetbetrug: Salzburgerin um 350.000 Euro erleichtert
Eine Salzburger Geschäftsfrau hat ein Erbschaftsversprechen im Internet für bare Münze genommen und 350.000 Euro an unbekannte Kriminelle überwiesen. Hinter den Machenschaften stünden vorwiegend Nigerianer, deshalb werde das kriminelle Netzwerk auch "Nigeria-Connection" genannt. Solche Massen-Mails würden weltweit zu Tausenden verschickt. Die Absender ließen sich die geforderten Summen auf Bankverbindungen verstreut über alle Kontinente überweisen. Einen ähnlichen Fall wie in Salzburg gebe es auch in Tirol, so der Kriminalbeamte.
ORF ON
20.02.2009
Fahnder kooperieren bei VoIP-Überwachung
Eurojust-Zusammenarbeit: Ermittler in europäischen Ländern wollen künftig gemeinsam die Verschlüsselung von Internet-Telefongesprächen bei Skype und anderen Anbietern überwinden
heise online
20.02.2009
Kinderporno-Sperren im internationalen Vergleich
Die vom Familienministerium und dem Bundeskriminalamt beabsichtigte DNS-Blockade von Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten hat internationale Vorbilder. Ausgehend von einer norwegischen Initiative haben sich etliche Länder entschlossen, den jeweiligen Providern eine solche Sperre anzubieten. Ein Vergleich der Systeme zeigt, das längst nicht alle Provider in den einzelnen Ländern mitziehen und Sperrlisten wie Stopp-Server installieren.
heise online
20.02.2009
BGH entscheidet in Web-Adressen-Streit für Domain-Händler
Unternehmen können die Löschung einer bereits früher registrierten Internetadresse mit ihrem Firmenkürzel in der Regel nicht verlangen. Das hat der für Wettbewerbs- und Markenrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe jetzt entschieden. Eine Computerfirma, die seit 2001 mit der Abkürzung ahd auf dem Markt ist, wollte die Löschung der bereits 1997 registrierten Adresse durchsetzen.
heise online
19.02.2009
Gericht weist Klage gegen Google Street View ab
Google hat einen juristischen Sieg über die Gegner seiner Street-View-Funktion errungen. Christine und Aaron Boring aus Pittsburgh hatten den Suchmaschinenbetreiber im April 2008 auf 25.000 US-Dollar Schmerzensgeld verklagt. Das Ehepaar habe eine Funktion in Street View nicht genutzt, mit der Nutzer ihren Wunsch nach Entfernen von Bildern melden können
Der Standard
19.02.2009
Polizei: 2008 über 6.000 Web- und Handy-Nutzer ausgeforscht
Sicherheitspolizeigesetz: Jänner bis September 2008 wurden in Österreich täglich 22 Internetnutzer ohne richterliche Anordnung ausgeforscht und 2,5 Handys geortet - angeblich hauptsächlich wegen Selbstmorddrohungen; tatsächlicher Grund nicht nachvollziehbar. Die Polizei hat außerdem direkten Zugriff über das Internet auf die Stammdaten-Datenbank eines Telekommunikationsunternehmens
heise online
18.02.2009
EU-Datenschutzbeauftragter gegen Internetsperren bei Copyright-Verstößen
Der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx hat sich in einer erneuten Stellungnahme zur laufenden Novellierung des EU-Telecom-Pakets entschieden gegen Bestimmungen zum Kappen von Internetverbindungen nach wiederholten Urheberrechtsverletzungen in einem "3 Strikes"-Verfahren ausgesprochen. Vielmehr drängt er auf die Wiedereinführung des Änderungsantrags 138 des EU-Parlaments an der Rahmenrichtlinie zur Regulierung des Telekommunikationsmarkts - "Eingriffe in die Rechte und Freiheiten der Endnutzer" nur nach Einschaltung der Justizbehörden
ORF ON
17.02.2009
2.206 Anzeigen wegen Internet-Auktionen
Die Internet- und Computerkriminalität in Österreich ist im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen, zumindest wenn es nach den angezeigten Fällen geht. Doch gerade die Anzeigen wegen Betrugs bei Internet-Auktionen sind gestiegen.
ORF ON
17.02.2009
EU-Datenschützer gegen "Three Strikes Out"
EU-Datenschützer Peter Hustinx hat die EU-Kommission in einer Stellungnahme in Sachen Informationsfreiheit zu mehr Offenheit aufgefordert. Außerdem veröffentlichte er ein Dokument, in dem er sich gegen Internet-Sperren bei Urheberrechtsverletzungen ausspricht.
heise online
17.02.2009
Rechtsprofessor kritisiert Vertragsentwurf für Kinderporno-Sperren
Thomas Hoeren, Professor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster, hat die vom Bundesfamilienministerium und Bundeskriminalamt (BKA) gewünschte Vereinbarung "über die Erschwerung des Zugangs zu kinderpornografischen Inhalten im Internet" als haltlos bezeichnet. "Der vorliegende Vertragsentwurf ist in fast allen Bereichen juristisch sinnlos und nicht durchsetzbar"
Der Standard
17.02.2009
Ex-Geheimdienstchefin: Britische Regierung missbraucht Terrorangst
zwecks Einschränkung der Freiheiten der Bürger. Briten fühlten sich wie "in einem Polizeistaat"
ORF ON
16.02.2009
AK: Konsumenten zu freigiebig mit Daten
Eine aktuelle Studie der Akademie der Wissenschaften und der Arbeiterkammer zeigt, dass Konsumenten im Internet viel zu offen mit ihren persönlichen Daten umgehen. Facebook, 123people, Supermarkt-Kundenkarte, Kaufvertrag im Möbelhaus oder Web-Shops: Je mehr und je häufiger Daten von Konsumenten gesammelt werden, umso höher ist das Potenzial für Missbrauch
Die Presse
16.02.2009
Kommunikation: Doch noch Hoffnung auf Privatsphäre
Äußerst problematisch und falsch. So beurteilt Lukas Feiler, Vizedirektor des Europäischen Zentrums für e-commerce und Internetrecht, das letztwöchige Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Grundrechtsprüfung blieb offen. Gänzlicher Boykott denkbar.
ORF ON
13.02.2009
CCC publiziert Vertrag zu Internet-Filtern
"Vorzensur ohne gesetzliche Grundlage". Zielt auf Schaffung einer Zensurinfrastruktur mit geheimen Listen.
ORF ON
13.02.2009
ÖNB: Digitale Archivierung wird teuer
Auf die Österreichische Nationalbibliothek kommen mit neuen Digitalisierungs- und Archivierungsvorhaben auch höhere Kosten zu. Ein weiteres Großprojekt startet mit März, wenn jene Mediengesetznovelle in Kraft tritt, die die ÖNB ermächtigt, österreichische Websites und Online-Publikationen zu archivieren

ORF ON
13.02.2009
95 Jahre Schutzfrist auf Tonaufnahmen
Der Rechtsausschuss des EU-Parlaments hat am Donnerstag dafür gestimmt, die Schutzfristen für Tonaufzeichnungen von 50 auf 95 Jahre zu verlängern. Er entspricht damit weitestgehend den Wünschen der Medienindustrie
heise online
13.02.2009
Showdown zwischen Pirate Bay und Medienindustrie
Ein Hauch von Showdown weht über dem Gerichtsgebäude am Stockholmer Kungsholmen, wenn dort ab dem kommenden Montag (16. Februar) die Betreiber des BitTorrent-Verzeichnisses "The Pirate Bay" gegen Hollywood, Musikkonzerne und den Staatsanwalt antreten. Beihilfe zur Verletzung des Urheberrechts lautet die Anklage
ORF ON
12.02.2009
Die Risiken der Vorratsdatenspeicherung
Nach dem Spruch des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 10. Februar muss die EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung auch in Österreich umgesetzt werden. Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) hat das Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte (BIM) der Universität Wien damit beauftragt, einen entsprechenden Gesetzesvorschlag zu erstellen. ORF.at sprach mit BIM-Chef Hannes Tretter über das Projekt
ORF ON
12.02.2009
Baldige Sperre von Kinderporno-Sites
Die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen hat angekündigt, dass die erste Kinderporno-Site "in einigen Monaten" blockiert werden soll. Bedenken wies sie zurück. Experten bezweifeln allerdings die rechtliche und technische Machbarkeit der geplanten Zugangssperren.
heise online
12.02.2009
Experten betrachten geplante Kinderporno-Sperrmaßnahmen als wirkungslos
Bedenken gegen die von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen mit Nachdruck vorangetriebene Initiative zur Blockade kindepornographischer Webseiten. Insbesondere eine freiwillige Sperrvereinbarung großer Provider, wie sie die CDU-Politikerin bis vor kurzem bevorzugte, brächte Juristen und Branchenvertretern zufolge große Rechtsunsicherheit für die Zugangsanbieter mit sich. Hinzu komme eine Reihe von Unwägbarkeiten technischer Natur bis hin zur Beeinträchtigung der Verfügbarkeit des Netzes.
heise online
11.02.2009
Die EU auf dem Weg zu Internetsperren
Über Sinn und Unsinn von Internetblokaden zur Bekämpfung von Kinderpornographie. Kostet viel, bringt nichts, muss aber gemacht werden. Warum werden die Täter nicht einfach verfolgt?
heise online
11.02.2009
Gericht: Kein Anspruch auf Domain mit zwei Buchstaben
Der Streit um die Vergabe von Domains mit nur zwei Buchstaben unter der deutschen Top-Level-Domain .de hält inzwischen seit Jahren an und er findet offensichtlich kein Ende. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hatte einen Anspruch des Volkswagenkonzerns gegen das DeNIC auf Zuteilung der Domain vw.de bejaht. Die Richter des Landgerichts Frankfurt am Main lehnten in einem nun bekannt gewordenen Urteil ein ähnliches Ansinnen einer Tageszeitung ab
Die Presse
11.02.2009
Vorratsdaten: Boltzmann-Institut soll Gesetz entwerfen
Das Infrastruktur-Ministerium hat das Boltzmann-Institut für Menschenrechte mit dem Gesetzesentwurf zur Speicherung von Verbindungsdaten durch Provider beauftragt
ORF ON
10.02.2009
EuGH bestätigt Vorratsdatenspeicherung
Der EU-Gerichtshof in Luxemburg hat am Dienstag sein Urteil in der Klage der Republik Irland gegen die EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung getroffen. Demnach ist die Richtlinie zu Recht auf Grundlage des EG-Vertrags erlassen worden. Nun muss die Richtlinie auch in Österreich umgesetzt werden. Das Infrastrukturministerium hat angekündigt, einen Gesetzesentwurf in Auftrag geben zu wollen. Bis zum 15. März soll das Gesetz verabschiedet werden.
heise online
10.02.2009
Europäischer Gerichtshof bestätigt Rechtsgrundlage für Vorratsdatenspeicherung
Die am 21. Februar 2006 verabschiedete Richtlinie sei zu Recht auf der Grundlage des EG-Vertrags erlassen worden, da sie "in überwiegendem Maß das Funktionieren des Binnenmarkts betrifft". In der Klage ging es nicht um eine mögliche Verletzung der Grundrechte als Folge von Eingriffen in das Recht auf Privatsphäre
TELEPOLIS
10.02.2009
Augen zu und durch
Die von der EU-Kommission geplante Verlängerung von Leistungsschutzrechten wurde von der Wissenschaft selten einhellig und in ungewöhnlich klaren Worten als "untauglich", "scheinheilig" und "nicht zu rechtfertigen" abgelehnt. Trotzdem soll sie durchgesetzt werden
heise online
10.02.2009
Weiter viele Fragen offen bei der Vorratsdatenspeicherung
Oppositionspolitiker, Datenschützer und Bürgerrechtler haben mit Enttäuschung und teils scharfer Kritik auf den Beschluss des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Rechtmäßigkeit der formalen Basis der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung reagiert. "Die heutige Entscheidung trägt leider nicht dazu bei, den europäischen Rechtsstandard des Datenschutzes zu verbessern"
heise online
09.02.2009
Anti-Piraterieabkommen soll Filesharing erfassen
Strafvorschriften bei Copyrightverstößen auf gewerblicher Basis ohne "direkten oder indirekten finanziellen Vorteil" oder entsprechende Motivation zur unlauteren Bereicherung auf der Agenda. Damit würden nach Ansicht der Beobachter auch Filesharing-Aktivitäten in großem Maßstab kriminalisiert
heise online
09.02.2009
Staatsanwalt rechnet mit mehr Kinderpornografie-Fällen im Internet
Die Brandenburger Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Internet-Kriminalität in Cottbus rechnet mit einem Anstieg der Ermittlungsverfahren zur Verbreitung von Kinderpornografie im Land. "Seit vergangenem November gibt es im deutschen Strafgesetzbuch einen neuen Straftatbestand der Jugendpornografie
ORF ON
08.02.2009
EU trifft Social-Networking-Betreiber
Auf Initiative der EU wollen 17 führende Anbieter Sozialer Netzwerke wie Facebook, MySpace und studiVZ am Dienstag in Luxemburg die erste europäische Vereinbarung für einen "besseren Schutz von Minderjährigen" unterzeichnen. "Damit werden die Unternehmen jetzt selbst Verantwortung übernehmen", sagte EU-Medienkommissarin Viviane Reding. Zensur versus Schutz
heise online
08.02.2009
Gutachten: Rechtliche Bedenken gegen Internet-Sperren
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) strebt eine Blockade von Internet-Seiten mit kinderpornographischen Inhalten an, doch mehrere Gutachten, die heise online vorliegen, äußern erhebliche Zweifel an der rechtlichen Durchführbarkeit. Kommunikationsfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes gefährdet. Sperren bedeuten erhebliche Rechtsunsicherheit für Provider
heise online
07.02.2009
Katalogangaben sind unverbindlich
Das BGH-Urteil gibt die herrschende Rechtslage wieder. Sie besagt, dass Katalogangaben ebenso wie eine Schaufensterauslage, ein Prospekt oder eine Anzeige eine "invitatio ad offerendum" darstellen, also eine Aufforderung an Interessenten, ein Vertragsangebot abzugeben. Erst wenn dieses vom Werbenden angenommen wird, kommt ein Vertrag zustande. Ein Katalog oder eine Schaufensterauslage verschaffen aber noch niemandem den Anspruch, einen Vertrag dann auch zu genau den dort beschriebenen Konditionen eingehen zu können.
heise online
07.02.2009
Weg frei für Forderung nach Internetsperren
Die Präsidentenkonferenz des EU-Parlaments hat mit den Stimmen von Konservativen und Sozialisten am gestrigen Donnerstag beschlossen, dass der umstrittene Bericht von Manuel Medina Ortega zur "Harmonisierung des Urheberrechts" dem Plenum unverändert im März zur Abstimmung vorgelegt werden soll. Anders als üblich, sollen die Abgeordneten nun keine Änderungsanträge einbringen dürfen und nicht einmal Gelegenheit zur Aussprache erhalten
ORF ON
05.02.2009
EU: Die Medienindustrie schlägt zurück
Ohne Möglichkeit zur Abänderung oder Diskussion soll Anfang März über einen Bericht zur "Harmonisierung des Urheberrechts" abgestimmt werden. Der "Medina-Report" empfiehlt dem EU-Ministerrat verpflichtende "Kooperation" für Provider und enthält eine Passage, die die Filterung des Internet-Verkehrs voraussetzt. Auch die Publikation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse soll diesem Bericht zufolge zuerst privaten Verwertern überlassen werden
ORF ON
04.02.2009
Auf dem Weg zur "Kultur-Flatrate"
"Eine 'Kultur-Flatrate' ist die einzige vernünftige Lösung, Kreative für den Tausch ihrer Inhalte im Netz zu vergüten", sagt der Medienwissenschaftler Volker Grassmuck. Im Gespräch mit ORF.at erläutert er Chancen und Möglichkeiten einer monatlichen Gebühr für die nichtkommerzielle Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte aus dem Internet

 

« 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 »

zum Archiv 2003 (HTML-Datei 427 KB)

zum Archiv 2002 (HTML-Datei 271 KB)

zum Archiv 2001 (HTML-Datei 74 KB)