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Pressespiegel

Hier finden Sie Presseberichte aus dem Bereich Internet und Recht, zusammengestellt aus verschiedenen Medien. Neuigkeiten aus der sonstigen Welt des Rechts finden Sie im Pressespiegel der Richtervereinigung.

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6069 Artikel gefunden
heise online
10.05.2009
BGH setzt niedrige Hürden zur E-Mail-Überwachung
Ein knapp begründeter Beschluss des Bundesgerichtshofes (BGH, Az. 1 StR 76/09, PDF-Datei) löst mit seinem überraschenden Inhalt derzeit unterschiedliche Reaktionen bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Providern aus. Die Karlsruher Richter hatten über die rechtlichen Anforderungen an einen Zugriff auf E-Mails in der Mailbox eines Internet-Nutzers zu entscheiden und wählten einen Weg mit nur geringen Hürden für den staatlichen Zugang.
Die Presse
10.05.2009
Urteil: Web-Adresse für unzufriedene Kunden
Meinungsfreiheit in der Adresszeile: Der OGH hat nichts dagegen einzuwenden, wenn unzufriedene Kunden eines Unternehmens unter einer dessen Namen beinhaltenden Internetadresse ein kritisches Forum betreiben. Domain aquapol-unzufriedene.at ist zulässig
ORF ON
09.05.2009
Web-Veröffentlichungen wider Willen
Immer mehr Suchmaschinenanbieter spezialisieren sich auf das Finden von Personendaten und erfreuen sich auch in Österreich immer größerer Beliebtheit. Doch nicht jeder ist erfreut darüber, was dann alles an persönlichen Informationen in den Weiten des world wide web allgemein zugänglich gemacht wird. Und dann stellt sich die Frage, ob und wie man die ungezügelte Verbreitung von einmal Preisgegebenem unterbinden kann? Hilfe durch das Datenschutzgesetz
heise online
09.05.2009
Oberösterreichs Landtag fordert Kinderporno-Sperren
Der oberösterreichische Landtag fordert einstimmig, dass die österreichische Bundesregierung Verträge mit Internet Providern (ISP) schließt, um Sperren von "Seiten mit kinderpornografischem Inhalt" zu erreichen. Das Kappen des Zugangs mache den Markt für das organisierte Verbrechen weniger interessant
heise online
09.05.2009
Abofallen werden immer ausgefuchster
Abofallen lauern im Internet seit geraumer Zeit, doch so ausgefuchste wie im Augenblick gab es noch nie. In die Abofalle tappen deshalb keineswegs nur leichtgläubige oder unerfahrene Anwender. Auch Profis stolpern über die geschickt ausgelegten Fallstricke, denn wer viel surft, gewöhnt sich ab, das Kleingedruckte durchzulesen oder die AGBs zu studieren. Das wissen auch die Abofallen-Betreiber
heise online
09.05.2009
IT-Branchenverband fordert massive Änderungen bei Kinderporno-Sperren
Der Branchenverband Bitkom macht sich in einer umfangreichen Stellungnahme für massive Korrekturen am Gesetzesentwurf der Bundesregierung für die Zugangserschwernis zu kinderpornographischen Angeboten stark. Eine relevante Beeinträchtigung des weltweiten kommerziellen Angebots für entsprechende Inhalte sei durch die geplanten Zugangshürden "nicht zu erwarten". Besser wäre Spezialgesetz mit einer abschließenden Regelung ohne die vielfach geforderten Möglichkeiten für Ausweitungen etwa auf Seiten mit illegalen Glücksspielen oder rechtswidrig angebotenen urheberrechtlich geschützten Werken

TELEPOLIS
09.05.2009
"Copyright ist kein natürliches Recht"
Zwischen Möglichkeitseuphorie und Gefahrenangst: Film-Copyright und neue Medien in Oberhausen. Bei den traditionsreichen "Internationalen Kurzfilmtagen" in Oberhausen diskutierte man jetzt über "Copyright and the Moving Images, Online"/"Urheberrecht und bewegte Bilder, online". Es wurde eine Debatte zwischen Möglichkeitseuphorie und Gefahrenangst.
Der Standard
09.05.2009
Private Daten auf dem Präsentierteller
User stellen sich in Social Networks offen zur Schau - Ein Informationsleck macht die NutzerInnen und ihre Vorlieben leicht ausspionierbar. Soziale Netzwerke wie der Mikroblogging-Dienst Twitter oder das Fotoportal Flickr haben offenbar ein enormes ungewolltes Informationsleck. Expertin empfiehlt zumindest die Verwendung von Pseudonymen im Internet.
ORF ON
08.05.2009
Internet-Sperrliste "interessant, aber schwierig"
Der oberösterreichische Landtag hat am Donnerstag einstimmig eine Resolution verabschiedet, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, nach deutschem Vorbild Zensurlisten gegen Kinderpornografie im Netz einzuführen. Im heimischen Justizministerium sind "Wille und Interesse" dafür da, doch gebe es Probleme bei der technischen Machbarkeit
ORF ON
08.05.2009
Debatte über Internet-Sperren geht weiter
Erfolg für die Kritiker von Internet-Sperren in Deutschland: Eine Online-Petition gegen den Gesetzesentwurf hat nach nur vier Tagen über 50.000 Unterstützer gefunden
Der Standard
08.05.2009
Der Nepp mit Abofallen im Netz floriert
Wer eine ungerechtfertigte Rechnung erhält, sollte sich von einer juristischen Drohkulisse nicht einschüchtern lassen und nicht bezahlen
Der Standard
08.05.2009
"Kinderporno-Filter als Vorwand für Staatliche Zensur"
Piratenpartei Österreich mahnt vor einer "Bedrohung für die Informationsfreiheit". Als nächstes stehen Filesharing- und Glückspielseiten auf der Wunschliste der Sperrer
heise online
07.05.2009
Forscher fordern maßvolleres, objektiveres und liberaleres Urheberrecht
Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler haben sich auf der Konferenz des Bundesjustizministeriums zur Zukunft des Urheberrechts nachdrücklich für eine Verkürzung von Schutzfristen beim Copyright und den Ausbau der Nutzungsrechte der Allgemeinheit ausgesprochen. "Das richtige Maß an Schutz zu finden, heißt auch, dass ein Zuviel zu vermeiden ist", betonte Reto Hilty, Direktor des Max-Planck-Instituts für geistiges Eigentum
heise online
07.05.2009
Bundesverfassungsgericht: Hausdurchsuchung bei Forenbetreiber rechtswidrig
Allein die Tatsache, dass in einem Internetforum von Dritten möglicherweise Links auf Raubkopien angeboten werden, rechtfertigt noch keine Hausdurchsuchung bei dem Betreiber dieses Forums. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht mit Urteil vom 8. April 2009 (Az. 2 BvR 945/08) und hob entsprechende Beschlüsse des Amts- und Landgerichts Augsburg wegen einer Verletzung der Grundrechte des Betroffenen aus Artikel 13 des Grundgesetzes auf.
ORF ON
06.05.2009
EU-Parlament gegen Netzsperren ohne Richter
Das EU-Parlament hat dafür gestimmt, dass nur ein ordentliches Gericht, kein "Tribunal" darüber entscheiden kann, ob ein Bürger Einschränkungen seiner Verbindung zu elektronischen Netzwerken hinnehmen muss. Es hat damit die Rechte der Bürger gestärkt. Das Telekompaket selbst muss nun ins Vermittlungsverfahren und kann nicht mehr in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden.
ORF ON
06.05.2009
CERT: Feuerwehr für IT-Sicherheit
Kärntens Problem mit "Conficker" hat gezeigt, dass auch Österreichs kritische Infrastruktur nicht vor Wurmattacken gefeit ist. Das Computer Emergency Response Team of Austria (CERT.at) hat die Aufgabe, im IT-Notfall zu helfen. Im Gespräch mit ORF.at sprechen die Sicherheitsexperten über Strategien im Umgang mit "Conficker" und neue Ansätze zur Vernetzung der IT-Sicherheitsstellen in der EU
heise online
06.05.2009
Weiteres Urteil gegen PC-Rundfunkgebühren
Wie zuvor die Verwaltungsgerichte Koblenz, Münster, Wiesbaden, Berlin und München entschied auch das Verwaltungsgericht Stuttgart zugunsten eines Rundfunkteilnehmers, der sich weigerte, GEZ-Gebühren für seinen beruflich genutzten Internet-PC zu entrichten
ORF ON
05.05.2009
Das Finale zum Telekompaket
Das EU-Parlament hat am Dienstagvormittag das Telekompaket in zweiter Lesung diskutiert. Nach gut einem Jahr seiner Genese ist nun ein voluminöses Richtlinienpaket zu "Elektronischen Kommunikationsnetzen" reif für die Verabschiedung, die für Mittwoch vorgesehen ist. Netzsperre durch Tribunal statt Gericht
heise online
05.05.2009
Österreich: Fremdmarken in Domainnamen zulässig
Für eine kritische Website ist die Verwendung einer Domain unter Gebrauch eines fremden Namens unter bestimmten Umständen zulässig. Dies hat der österreichische Oberste Gerichtshof (OGH) als letzte Instanz entschieden (17 Ob 2/09g). Der Inhaber der Domain aquapol-unzufriedene.at darf damit die Adresse behalten und seine Website, auf der er kritische Beiträge zu Produkt und Verhalten der Firma Aquapol verbreitet, weiter betreiben.
heise online
05.05.2009
Niederländische Zentralstelle bereit für Aufnahme von Verbindungsdaten
Die Zentralstelle CIOT des niederländischen Justizministerium, an die Telekommunikationsunternehmen des Landes die aktuellen Rufnummern und Anschriften ihrer Kunden abliefern, ist erweiterbar für Verbindungsdaten. Beim CIOT liefern seit 1999 alle niederländischen Telekommunikationsprovider einmal täglich die Nummern und Anschriften ab, 2007 kamen IP-Adressen dazu. Aus diesem Datensatz aller 110 Anbieter bedienen sich dann die Strafverfolger
heise online
05.05.2009
EU-Telecom-Paket: Streit um Internetsperren beherrscht Schlussdebatte
Das Paket mit neuen Regeln für den EU-Telekommunikationsmarkt geht weiter seinen Weg: Im EU-Parlament fand am heutigen Dienstag die 2. Lesung des Pakets statt. Im Zentrum der 2. Lesung stand aber die mit dem EU-Rat in zähen Gesprächen ausgehandelte "Kompromissklausel" zum Grundrechtsschutz der Internetnutzer.
heise online
05.05.2009
Strafverfolger fordern Cybercrime Task Force bei IP-Adressverwaltern
Strafverfolger aus EU-Mitgliedsländern und des FBI werben beim Treffen des Reseaux IP Europeen (RIPE) für die Einrichtung einer Cybercrime Task Force. Marijn Schuurbiers, Berater der niederländischen "National High Tech Crime Unit" (NHTCU), sagte zum Auftakt des RIPE-Treffens in Amsterdam, die Strafverfolgungsbehörden stießen immer wieder auf Probleme, die sie nicht alleine lösen könnten, etwa im Kampf gegen Botnet-Betreiber, gegen das Russian Business Network oder "unangreifbare Cyberkriminelle ganz allgemein".
heise online
03.05.2009
Schutz von Markenrechten bei den neuen Internet-Adresszonen
Inhaber von Rechten an Markenbegriffen sollen sich noch vor dem Bewerbungsstart für neue Top Level Domains in eine spezielle Liste eintragen können und damit besonderen Schutz genießen. In die "Globally Protected Marks List" (GPML) soll aber nur kommen, wer es auf mindestens 200 einzelne Eintragungen für seine Marke weltweit bringt. ICANN Ende Juni 2008 grünes Licht für die Einführung neuer Adresszonen (Top Level Domains, TLDs) wie .health oder .bayern im Netz gegeben
ORF ON
02.05.2009
Warnung vor "Super-GAU des Datenschutzes"
Der Präsident des deutschen Bundesverfassungsgerichts sieht das Grundrecht auf Datenschutz von staatlicher wie privater Seite bedroht und verlangt mehr Schutz der Privatsphäre. Der Präsident des deutschen Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat angesichts jüngster Datenskandale bei großen Unternehmen vor einem "Super-GAU des Datenschutzes" gewarnt und mehr Schutz der Privatsphäre der Bürger angemahnt
ORF ON
02.05.2009
ÖJC: Data-Retention bedroht Pressefreiheit
Journalistenclub gegen Vorratsdatenspeicherung. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) hat vor Tendenzen in Österreich, die Pressefreiheit immer mehr auszuhöhlen, gewarnt. "Die geplante Vorratsdatenspeicherung durch den Staat ist ein glatter Verstoß gegen den für den investigativen Journalismus dringend notwendigen Informantenschutz"
Der Standard
01.05.2009
EU: User sollen über jedes Cookie entscheiden
Die EU will offenbar ein Zustimmungsverfahren für Cookies einführen Kritiker: Internet-Nutzung würde dadurch komplizierter. EU überlegt Überarbeitung von Artikel 5 der sogenannten ePrivacy-Richtlinie - der Regelung zur Privatsphäre und Elektronischen Kommunikation.
heise online
01.05.2009
Zivilrechtlicher Auskunftsanspruch greift auch bei Sharehostern
Der neu geschaffene zivilrechtliche Auskunftsanspruch für Urheberrechtsverletzungen im Internet greife auch bei illegalen Musikangeboten auf so genannten Sharehostern, die zunehmend als Alternative zu Tauschbörsen genutzt werden. Mehrere Nutzer wurden bereits abgemahnt, weil sie urheberrechtlich geschützte Inhalte auf Sharehostern zum Download angeboten hatten. Nach dem rechtswidrigen Hochladen eines noch unveröffentlichten Albums führte die Staatsanwaltschaft München Anfang des Jahres bei einem dieser Nutzer auch eine Hausdurchsuchung durch.
heise online
30.04.2009
Einführung von Internetsperren bei Copyright-Verstößen auf EU-Ebene erleichtert
Der Kompromiss zum geplanten EU-weiten Telecom-Paket, auf den sich zwei Berichterstatter des EU-Parlaments mit dem EU-Rat Anfang der Woche geeinigt haben, verwässert das bisherige Signal der Volksvertreter gegen "abgestufte Erwiderungen" auf Urheberrechtsverletzungen bis hin zu Internetsperren deutlich
ORF ON
29.04.2009
Telekompaket: "Tribunal" statt Richter
Die Unterhändler des EU-Parlaments haben in der Frage des Richtervorbehalts in Sachen Netzsperren bei Urheberrechtsverletzungen gegenüber dem Rat nachgegeben. Der Weg für Netzsperragenturen nach Vorbild der französischen HADOPI ist damit in der ganzen EU frei, falls der Kompromiss durch das Parlament bestätigt werden sollte
heise online
29.04.2009
Schwedische Provider speichern keine IP-Daten mehr
Schwedische Zugangsanbieter wollen Daten über die Vergabe von IP-Adressen nicht mehr speichern. Damit unterlaufen die Provider das am 1. April in Kraft getretene neue IPRED-Gesetz, das Rechteinhabern per Gerichtsbeschluss Zugriff auf IP-Adressdaten gewährt
heise online
29.04.2009
Bundesverfassungsgericht verlängert erneut Schranken bei Vorratsdatenspeicherung
Das Bundesverfassungsgericht war im März 2008 einem Eilantrag der Beschwerdeführer gefolgt. Es beschloss, dass die Telekommunikationsfirmen Verbindungs- und Standortdaten der Nutzer verdachtsunabhängig sechs Monate vorhalten müssen, Sicherheitsbehörden darauf aber nur zur Verfolgung schwerer Straftaten zugreifen dürfen. Im Oktober beschränkte das Gericht die Befugnisse zum Datenabruf zur präventiven Gefahrenabwehr für Strafverfolger und Geheimdienste
heise online
29.04.2009
Weg für EU-Telecom-Paket frei
Dem Kompromiss zufolge dürften die Rechte von Internetnutzern nur in Ausnahmefällen beschnitten werden. Die Meinungs- und Informationsfreiheit schütze grundsätzlich auch Internetnutzer, die illegal Inhalte auf ihre Festplatte laden. Maßnahmen müssten durch ein unabhängiges Tribunal angeordnet werden, hieß es. Paris hatte gefordert, Internet-Nutzern nach drei Urheberrechtsverletzungen den Zugang zum Internet ohne Gerichtsbeschluss sperren zu dürfen
heise online
28.04.2009
Informationskampagne zum Schutz der persönlichen Daten von Kindern im Internet
Die Initiative "SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen." startet am heutigen Dienstag eine Informationskampagne zum Schutz der persönlichen Daten von Kindern im Internet. Sie will Eltern Risiken aufzeigen, die mit der Weitergabe von persönlichen Informationen im Internet verbunden sind
ORF ON
27.04.2009
Provider-Sorgen wegen Anti-Piraterie-Pakts
Die Vereinigung der Österreichischen Internet-Anbieter (ISPA) und die Wirtschaftskammer (WKÖ) befürchten, dass mit dem umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommen (ACTA) auch in Österreich Netzsperren nach Urheberrechtsverstößen Einzug halten könnten. Anlass dazu liefert auch ein vor kurzem ergangener Beschluss des Europäischen Gerichtshofs zur Rolle und Verantwortung der Internet-Provider bei Urheberrechtsverletzungen
heise online
24.04.2009
Bundesjustizministerin warnt vor "Begehrlichkeiten" bei Web-Sperren
"Befürchtungen, die Liste sperrwürdiger Inhalte würde sehr schnell sehr lang werden, sind in meinen Augen berechtigt. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass wir nicht über das Ziel hinausschießen"
ORF ON
23.04.2009
EU-Parlamentarier für längere Schutzdauer
Das Europäische Parlament hat sich für eine Verlängerung der Schutzfrist für Tonaufnahmen von 50 auf 70 Jahre ausgesprochen. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Verlängerung der Schutzdauer auf 95 Jahre lehnten die EU-Parlamentarier ab. Der Neuregelung muss nun noch der EU-Rat zustimmen.
ORF ON
22.04.2009
D: Gesetz zu Netzsperren auf dem Weg
Die deutsche Bundesregierung hat ein Gesetz zur umstrittenen Blockade von Kinderporno-Websites im Internet auf den Weg gebracht. Das Kabinett beschloss am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden Entwurf. Das Gesetz soll noch vor Ende der Wahlperiode in Kraft treten, muss dazu aber noch den Bundestag und Bundesrat passieren. Betrifft Internet-Anbieter mit mindestens 10.000 Kunden und damit 97 Prozent des Marktes
Der Standard
22.04.2009
Botnetz mit 1,9 Millionen "Zombie-PCs" entdeckt
Cyber-Gang aus Ukraine als mutmaßliche Betreiber identifiziert - Ein Großteil der Rechner gehört Regierungsbehörden. Mit Botnetzen lässt sich sehr viel Geld verdienen; beliebt für Spamversand
Der Standard
22.04.2009
BGH verbietet Internet-Videorecorder
Fernsehsendungen dürfen nicht mehr gegen Bezahlung im Internet aufgezeichnet und gespeichert werden. Die sogenannten Internet-Videorekorder verletzen nach einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) die Urheberrechte von Rundfunksendern. Sie seien in der Regel daher unzulässig, hieß es. Die Richter gaben damit dem Fernsehsender RTL Television GmbH recht. Dieser hatte Urheberrechtsverletzungen geltend gemacht und die Firma Netlantic GmbH, die einen webbasierten Videorekorder anbietet, auf Unterlassen verklagt. (Az.: I ZR 216/06)
Der Standard
22.04.2009
Musikpiraten kaufen die meiste Musik
Musikpiraten sind nicht die Feinde, sondern die besten Kunden der Musikindustrie. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der BI Norwegian School of Managment , wonach P2P-User, die Inhalte stehlen, gleichzeitig auch die meiste Musik kaufen.
heise online
22.04.2009
Deutschland tritt für mehr Einfluss der Regierungen auf Internetverwaltung ein
Deutschland tritt dafür ein, dass der Einfluss der Regierungen bei der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) auf Fragen der Internetverwaltung von öffentlichem Interesse nicht mehr auf eine rein "beratende Aufgabe" beschränkt ist. Die ITU drängt mit einem Vorschlag zur Reform der International Telecom Regulations (ITRs) unter anderem darauf, dass ITU-Standards im Namens- und Nummernbereich durch nationale Gesetze verbindlich gemacht werden.
heise online
22.04.2009
BGH: Nicht jede TV-Sendung darf aufgezeichnet werden
Nicht jede TV-Sendung darf aufgezeichnet werden: Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied (AZ: I ZR 216/06), dass das Angebot sogenannter internetbasierter Videorekorder Urheberrechte von Rundfunkunternehmen verletzen kann; es sei deshalb in der Regel unzulässig
heise online
22.04.2009
Anti-Piraterieabkommen ACTA steht in Brüssel zur Diskussion
Vertreter der EU-Kommission haben während einer Anhörung zum geplanten Anti-Piraterie-Abkommen (Anti Counterfeiting Agreement, ACTA) betont, sie beabsichtigten keineswegs, dabei über bestehendes EU-Recht hinauszugehen
ORF ON
21.04.2009
Richtervorbehalt wieder im Telekompaket
Überraschende Wende im EU-Parlament: Der Industrieausschuss hat den Richtervorbehalt bei Netzsperren wieder auf die Agenda der Verhandlungen über das Telekompaket gehoben. Das Parlament erteilte damit den Netzsperrplänen der französischen Regierung eine klare Absage. Ständige Vertreter, EU-Rat und Parlament einigten sich auch über die Details zum EU-Regulatorengremium BEREC. Swoboda: Der freie Netzzugang sei in der Abwägung wichtiger als die Interessen der Medienindustrie
Der Standard
21.04.2009
"Google ist das neue Pirate Bay"
Prozesse gegen BitTorrent Tracker sind wenig effektiv, denn Google und Co. weisen den Weg zu Musik und Filmen
heise online
21.04.2009
Kinderporno-Sperren: "Frontalangriff auf die freie Kommunikation" befürchtet
Der schleswig-holsteinische Landesdatenschutzbeauftragte Thilo Weichert übt scharfe Kritik an den Plänen zu Kinderporno-Websperren. Im aktuellen Gesetzesentwurf, den das Bundeskabinett am morgigen Mittwoch beschließen will, erkennt er eine "völlig neue Überwachungsdimension".
heise online
20.04.2009
Kinderporno-Sperren: Provider sollen Nutzerzugriffe loggen dürfen
Der jüngste, heise online vorliegende Entwurf für eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung zum Sperren kinderpornographischer Webseiten enthält im Vergleich zum vorherigen Arbeitsentwurf gravierende Änderungen. Einbezogen werden sollen zudem nicht nur kinderpornographische Darstellungen an sich, sondern auch Webseiten, "deren Zweck darin besteht, auf derartige Telemedienangebote zu verweisen".
heise online
20.04.2009
Internet-Sperren für Urheberrechtsverletzer bleiben auf der EU-Agenda
Laut einem Kompromissvorschlag für die Neufassung der europäischen Telecom-Regulierung soll der Grundrechtsschutz der Internetnutzer nur noch in abgeschwächter Form sowie als nicht einklagbarer Erwägungsgrund in das umfangreiche Gesetzesvorhaben aufgenommen werden. Tribunal á là HADOPI statt Richterentscheid.
ORF ON
16.04.2009
EU-Parlamentarier für Freiheit im Internet
EU-Parlamentarier aus vier Fraktionen haben eine parteienübergreifende Initiative gestartet, mit der sie die EU auf mehr Freiheit und Wahrung der Menschenrechte im Netz verpflichten wollen. Eva Lichtenberger, EU-Abgeordnete der Grünen, gehört mit zu den Initianten
Der Standard
16.04.2009
Google macht Bilder von Leuten, die aus dem Sexshop kommen?
Google ist in der Stadt und macht Bilder von allen Nasenbohrern, Seitensprünglern und Leuten, die gerade aus dem Sexshop kommen. Dürfen s' denn das? Sollen die das dürfen dürfen?

 

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