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Pressespiegel

Hier finden Sie Presseberichte aus dem Bereich Internet und Recht, zusammengestellt aus verschiedenen Medien. Neuigkeiten aus der sonstigen Welt des Rechts finden Sie im Pressespiegel der Richtervereinigung.

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6069 Artikel gefunden
ORF ON
30.06.2010
Digitale Kluft in Österreich besonders groß
54 Prozent der Österreicher sind täglich online. Doch die Kluft zwischen "Early Adopters" und der breiten Masse ist in Österreich größer als in anderen Teilen Europas. Bei der Nutzung von technischen Geräten wie Flachbildfernsehern, Laptops und Netbooks liegt Österreich hingegen europaweit vorne, so die ConsumerLab-Studie 2010 von Ericsson.
ORF ON
29.06.2010
EU-Kommunikationsindustrie warnt vor ACTA
Vier Dachverbände der europäischen Kommunikationsindustrie haben am Montag zum Start der neunten Verhandlungsrunde über das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA in Luzern davor gewarnt, dass der Vertrag tief in die Bürgerrechte und die Entwicklungschancen der Industrie eingreife. ACTA sei ein Versuch, das Recht der EU am demokratischen Prozess vorbei zu ändern.
heise online
28.06.2010
Europaweiter Protest gegen Vorratsdatenspeicherung
100 Organisationen aus 23 europäischen Ländern haben die EU-Kommission in einem gemeinsamen Brief aufgefordert, die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten aufzuheben. Unter den Unterzeichnern sind nach Angaben des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung Bürgerrechts-, Datenschutz- und Menschenrechtsorganisationen, Telefonseelsorge- und Notrufvereine, Berufsverbände von Journalisten, Juristen und Ärzten, Gewerkschaften, Verbraucherzentralen und Wirtschaftsverbände wie der deutsche eco-Verband
ORF ON
27.06.2010
Geistiges Eigentum: Das Micky-Maus-Monopoly
Während Unterhändler aus USA und EU im Rahmen der Verhandlungen über das Anti-Piraterie-Abkommen (ACTA) strengere Bestimmungen zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte fordern, werden zunehmend Stimmen laut, die das bestehende Copyright auf den Prüfstand hieven wollen. Eine davon gehört dem US-Juristen James Boyle. Er wirft den Copyright-Verschärfern die Unterstützung monopolistischer Strukturen vor.
ORF ON
25.06.2010
ICANN gibt Weg frei für Pornodomain
Das Internet bekommt nun doch ein virtuelles Rotlichtviertel: Die Internet-Adressverwaltung ICANN beschloss am Freitag, mit der Registrierung von .xxx-Adressen zu beginnen. Bisher hatte die ICANN die Freigabe der Top-Level-Domain (TLD) für Sex-Websites abgelehnt. Das sei ein Fehler gewesen, erklärte die Organisation nach einer Vorstandssitzung in Brüssel
heise online
25.06.2010
EU-Datenschützer für mehr Transparenz bei Online-Werbung mit Cookies
EU-Datenschützer treten dafür ein, Netzbürger besser über Datensammlungen durch Online-Werbenetzwerke und Web-Analysedienste aufzuklären. Laut einer jetzt veröffentlichten Stellungnahme (PDF-Datei) der "Artikel-29-Arbeitsgruppe" der europäischen Datenschutzbeauftragten müssen Anbieter von "interessensbezogener" Online-Reklame Mechanismen zur klaren Einwilligung der Nutzer in die Aufzeichnung ihres Surfverhaltens erarbeiten.
ORF ON
24.06.2010
Verbraucherschutz: ACTA verletzt Grundrechte
Der Transatlantische Konsumentenschützerdialog (TACD), ein internationaler Verbund von Verbraucherschutzorganisationen, dem auch der heimische Verein für Konsumenteninformation (VKI) angehört, hat die beteiligten Staaten in einem am Mittwoch veröffentlichten Kommunique erneut nachdrücklich vor Unterzeichnung des Anti-Piraterie-Abkommens ACTA gewarnt
ORF ON
22.06.2010
Profile in Social Networks vererben
Soziale Netzwerke erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Doch nur wenige Nutzer denken bei ihren Aktivitäten auf Facebook, MySpace & Co auch daran, ihre Zugriffsdaten für die Verwendung durch berechtigte Dritte sicher zu deponieren. Bei einem plötzlichen Todesfall bleibt damit oft ein verwaistes Profil zurück. ORF.at hat sich auf die Suche nach Lösungswegen begeben, wie Hinterbliebene den digitalen Nachlass regeln können.
TELEPOLIS
18.06.2010
"Abmahnindustrie bekämpfen"
Interview mit Stefan Strewe zu einem Leitantrag der Sachsen-SPD. "Die Bagatellgrenze nach § 3 Abs. 1 UWG, wonach nur bei wirklich "spürbaren" Beeinträchtigungen abgemahnt werden darf, wird in der Rechtsprechung kaum beachtet."
ORF ON
17.06.2010
Filesharing: Die wundersame Musikvermehrung
Der Harvard-Ökonom Felix Oberholzer-Gee hat mit seinen Studien die Annahme erschüttert, dass der unlizenzierte Musiktausch via Internet für sinkende Umsätze in der Medienindustrie verantwortlich sei. Der Musikindustrie sagte er im Gespräch mit ORF.at trotz aller Schwierigkeiten eine glänzende Zukunft voraus.
heise online
15.06.2010
Justizministerin umreißt Grundbedingungen des Urheberrechts
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat in ihrer "Berliner Rede zum Urheberrecht" am Montagabend Provider aufgefordert, "mehr Verantwortung für den Schutz der Urheberrechte zu übernehmen". Die FDP-Politikerin zeigte sich offen für die automatische Anzeige von Warnhinweisen durch die Anbieter bei einer Copyright-Verletzung - aber kein Three-Strikes-Out
TELEPOLIS
15.06.2010
Sie kämpfen für Provider und Contentindustrie: Sheriffs, Internetsheriffs
Nach den Stoppschildern jetzt die Warnschilder. Die Idee der "digitalen Autobahn" wird weiter missverstanden.
Provider sollen warnen, aber nicht kontrollieren; wen sollen sie dann aber warnen?
heise online
14.06.2010
Bundesdatenschützer plädiert für "Quick Freeze" statt Vorratsdatenspeicherung
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat sich erneut für einen Verzicht auf die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten ausgesprochen. "Quick Freeze"-Verfahren als "sinnvolle Alternative". In den USA bereits seit Jahren "bewährt"
ORF ON
11.06.2010
Viele Hürden für die "Musik-Flatrate"
Bei den Wiener Tagen der Musikwirtschaftsforschung haben Branchenexperten Vor- und Nachteile einer Pauschalgebühr für Musik aus dem Netz diskutiert. Der britische Musikmanager Peter Jenner machte sich vehement für eine solche "Musik-Flatrate" stark. Er sieht darin eine Möglichkeit, den Musiktausch im Netz zu vergüten. Vertreter der Musikindustrie können dem wenig abgewinnen. Sie wollen keine "Zwangslizenz".
heise online
11.06.2010
Wissenschaftler: Studien über Tauschbörsen unbrauchbar
Ist Filesharing gut oder schlecht für die Musikbranche? Durch 23 Studien über die Auswirkungen von Tauschbörsen hat sich der Wiener Kulturwirtschaftsforscher Peter Tschmuck gearbeitet. Er wollte wissen, welcher Effekt stärker ist: Ob der Download den Kauf ersetzt oder ob Nutzer über Filesharing neue Musik entdecken und anschließend kaufen.
ORF ON
10.06.2010
Filesharing und der Neustart der Musikindustrie
Bei den Wiener Tagen der Musikwirtschaftsforschung wurde die Frage erörtert, "wie böse Musik-Filesharing ist". Harvard-Professor Felix Oberholzer-Gee sprach sich für ein Überdenken des Urheberrechts aus. Sony-Music-Manager Philipp Ginthör sieht die Bedeutung des unautorisierten Tausches von Musik abnehmen: "Filesharing ist ein Old-School-Phänomen."
TELEPOLIS
10.06.2010
Danke, ganz lieb... oder: Netzsperren? Da gibt´s doch was über Indien
In Österreich machen sich einige Politiker für Netzsperren gegen Kinderpornographie stark. Und welche Länder müssen mal wieder als Begründung herhalten? Na, raten Sie mal!
ORF ON
09.06.2010
Kinderporno: SPÖ und ÖVP für Internet-Sperren
Im EU-Unterausschuss des Nationalrats haben sich am Mittwoch die Justizsprecher Johannes Jarolim (SPÖ) und Heribert Donnerbauer (ÖVP) für den Einsatz von Internet-Sperren gegen Kinderporno-Websites entsprechend dem Richtlinienentwurf von EU-Justizkommissarin Cecilia Malmström ausgesprochen. Mit den Stimmen der beiden Regierungsparteien wurde eine entsprechende Ausschussfeststellung verabschiedet
ORF ON
08.06.2010
Gesetzesnovelle soll digitale Signatur sichern
Die Regierung beschließt am Dienstag eine Notfallnovelle für den Fall, dass die Signaturgesellschaft A-Trust ausfallen sollte. Wenn A-Trust als einziger akkreditierter Zertifizierungsanbieter wegfalle, soll die öffentliche Hand die Zertifikate für die digitale Signatur weiterführen
heise online
07.06.2010
Österreich führt Handy-Signatur im E-Government ein
In Österreich können Mobiltelefone nun zur Signierung einiger behördlicher Vorgänge verwendet werden. Das System funktioniert wie die vom Online-Banking bekannten mTAN: Der Nutzer gibt sich mit einem Passwort und seiner österreichischen Handynummer auf der Behörden-Website zu erkennen und erhält einen Code per SMS zugesandt, den er auf der Website eingeben muss. Damit wird die elektronische Signatur ausgelöst.
ORF ON
06.06.2010
Wie das Internet nach Österreich kam
Vor 20 Jahren wurde Österreich via Standleitung permanent über TCP/IP mit dem Internet verbunden. Bis es jedoch soweit war, musste einige Hürden überwunden werden. Heimische Internet-Pioniere erinnern sich an die Anfänge des Rechenzentrums der Uni Wien und an ihre Erfahrungen mit dem damaligen Wächter der Telefonleitungen, der österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung.
TELEPOLIS
06.06.2010
Hoppla, da habe ich doch versehentlich für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt
Smile29, das "Frühwarnsystem gegen Pädophilie und sexuelle Belästigung" (im Internet) ist ein Pauschalpaket samt Vorratsdatenspeicherung - nur wird davon nie gesprochen
ORF ON
04.06.2010
Tausende Beschwerden wegen Nepp-Websites
Österreichs E-Commerce-Streitschlichtungsstelle, der Internet-Ombudsmann, hat in seinem Jahresbericht vor einer Zunahme des Betrugs mit vermeintlichen Gratisangeboten im Internet gewarnt. Arglose Nutzer werden dabei auf Websites mit "kostenlos" verfügbaren Inhalten zur Eingabe ihrer Adresse bewegt und hinterher zur Kasse gebeten.
ORF ON
03.06.2010
EU: Die Kriminalisierung der Privatkopie
Französische Konservative und einige Liberale machen Druck im EU-Parlament: Sie wollen Produktpiraterie und unlizenziertes Filesharing künftig stärker bekämpfen. Sozialdemokraten und Grüne wollen aber das Recht auf Privatkopie sichern und lehnen daher die Positionen des Gallo-Berichts ab. Die nächste Runde im Kampf um Netzfreiheit und geistiges Eigentum ist eingeläutet
ORF ON
03.06.2010
EuGH zieht Grenzen für Domain-Grabber
In einem Grundsatzurteil hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) scharfe Grenzen gegen den Missbrauch von .eu-Domains gezogen. Nun muss eine österreichische Firma die Domain Reifen.eu wohl wieder abgeben.
ORF ON
03.06.2010
EuGH bestätigt Glücksspielmonopol
Das in vielen EU-Staaten geltende Glücksspielmonopol ist für den Europäischen Gerichtshof (EuGH) rechtens. Er wies die Klagen zweiter britischer Unternehmen ab, die Online-Sportwetten in den Niederlanden anbieten wollten. Die höchsten EU-Richter entschieden, Einschränkungen der Dienstleistungsfreiheit (nach Paragraf 49 EG) seien legal, wenn sie beispielsweise dazu dienten, Betrug und Kriminalität zu verhindern - das gelte auch für Online-Wettspiele, da diese kaum noch zu kontrollieren seien.
heise online
02.06.2010
WLAN-Urteil: BGH verlangt "marktübliche" Sicherung von WLANs
Überraschend schnell hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine schriftliche Begründung zu seinem am 12. Mai verkündeten WLAN-Urteil "WLAN-Urteil" geliefert. Das oberste deutsche Gericht bestätigte, dass der Betreiber eines Funknetzes als sogenannter Störer für Urheberrechtsverletzungen, die über seinen DSL-Anschluss begangen wurden, haftet, wenn er den WLAN-Zugang nicht "marktüblich" abgesichert hat
ORF ON
01.06.2010
Justizausschuss verabschiedet Gallo-Bericht
Der Justizausschuss (JURI) des EU-Parlaments hat am Dienstag wie erwartet den Initiativbericht der konservativen französischen Abgeordneten Marielle Gallo (EVP) zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte auf dem EU-Binnenmarkt verabschiedet. Die Grünen befürchten eine Beeinträchtigung der Konsumentenrechte und wollen einen Alternativvorschlag erarbeiten.
ORF ON
28.05.2010
EU-Lösung für Street View gefordert
Die Affäre um die Erfassung von WLAN-Daten durch Google ruft Unmut bei VfGH-Präsident Gerhart Holzinger und den österreichischen Datenschützern hervor. Sie fordern eine internationale Regulierung der Street-View-Probleme. Denn unter anderem gelten für europäische Dienste wie das rumänische Norc andere Regeln als für Google
ORF ON
27.05.2010
Google Street View in Österreich gestoppt
Die Datenschutzkommission (DSK) hat die weitere Erfassung von Straßenzügen durch Googles Street-View-Autos vorläufig gestoppt. Die Behörde leitete ein Prüfverfahren ein, in dessen Rahmen die Erfassung von WLAN-Daten durch Google geklärt werden soll.
ORF ON
27.05.2010
Gallo-Bericht: Angriff auf Konsumentenrechte
Anfang nächster Woche wird der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI) über den Gallo-Bericht abstimmen, der sich mit der Zukunft des Rechts auf geistiges Eigentum befasst. In den Vorverhandlungen konnten sich die Konservativen mit ihrer harten Linie durchsetzen, nachdem sie die anfangs schwankenden Liberalen für sich gewonnen hatten. Bürgerrechtler sehen darin einen Anschlag auf die Grundrechte der Konsumenten.
ORF ON
24.05.2010
D: Bisher keine Online-Durchsuchung
Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hat die umstrittene Online-Durchsuchung seit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes Anfang 2009 noch nicht angewandt. 700.000 Euro Investitionskosten seit Anfang 2009
Der Standard
20.05.2010
Urheberrecht verbietet fotografieren im Zirkus
Viele Veranstaltungen beginnen mit dem Hinweis, dass fotografieren streng verboten ist - beim Popkonzert und im Museum
heise online
19.05.2010
Bundesgerichtshof ebnet Weg für Softwarepatente
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat neue Möglichkeiten zur Patentierbarkeit von Software und Verfahren, die mit Hilfe von Computern ausgeführt werden, aufgezeigt. Im Streit über eine Patentanmeldung von Siemens auf ein "Verfahren zur dynamischen Generierung strukturierter Dokumente" beim Deutschen Patentamt hat die Berufungsinstanz entschieden, dass auch rein konzeptionelle Überlegungen ein technisches Problem lösen können und somit prinzipiell schutzwürdig sind.
TELEPOLIS
19.05.2010
Auf dem Weg in die Überwachungsgesellschaft?
Das neue Telepolis-Buch klärt über die digitalen Spuren der Menschen auf und thematisiert die sich daraus ergebenden Veränderungen des Lebens
ORF ON
18.05.2010
20 Jahre Internet in Österreich: Die Zukunft
Am 10. August 1990 wurde eine Standleitung vom Genfer Kernforschungszentrum CERN zur Universität Wien auf das Internet-Protokoll TCP/IP umgestellt. Seit diesem Tag ist Österreich permanent mit dem Netz der Netze verbunden. ORF.at sprach mit dem Internet-Pionier Peter Rastl darüber, vor welchen alten und neuen Herausforderungen die Netzgemeinde steht.
TELEPOLIS
18.05.2010
Verwaiste Werke und Immaterialgüterrechts-Waisenhäuser
Die Kombination von sehr langen Schutzfristen und dem Fehlen eines Registers, in dem Rechteinhaber und ihre Erben eingetragen sind, führt zu einem immer größeren Pool von so genannten "verwaisten Werken", von denen niemand mehr weiß, ob und welche Schutzrechte daran noch bestehen und bei wem um eine eventuelle Genehmigung nachgefragt werden muss. Da sich die Politik dieses Problems nicht annimmt, sind informelle Methoden des Umgangs damit entstanden
ORF ON
17.05.2010
20 Jahre Internet in Österreich
Am 10. August 1990 wurde eine Standleitung vom Genfer Kernforschungszentrum CERN zur Universität Wien auf das Internet-Protokoll TCP/IP umgestellt. Seit diesem Tag ist Österreich permanent mit dem Netz der Netze verbunden. ORF.at sprach mit dem Internet-Pionier Peter Rastl darüber, wie man eigentlich ein ganzes Land ans Netz bringt
heise online
14.05.2010
Neue britische Regierungskoalition will Vorratsdatenspeicherung begrenzen
Der konservative britische Premierminister David Cameron und sein Vize Nick Clegg von den Liberaldemokraten haben sich in ihrer Koalitionsvereinbarung auf eine Stärkung der Grundrechte und einen Rückbau des Überwachungsstaates verständigt. Die beiden Regierungsparteien sind sich demnach einig, "ein volles Maßnahmenprogramm zur Umkehr der massiven Erosion der Bürgerrechte unter der Labour-Regierung zu implementieren". Der Grad der Staatseingriffe müsse zurückgefahren werden. Die verdachtsunabhängige Vorratsspeicherung von Internet- und E-Mail-Verbindungsdaten soll beendet werden. Die Protokollierung von Nutzerspuren in diesem Bereich sei nur noch "mit gutem Grund" durchzuführen
ORF ON
12.05.2010
D: User müssen WLAN verschlüsseln
Privatleute sind in Deutschland für die unberechtigte Nutzung ihres WLAN-Anschlusses verantwortlich, wenn sie den Zugang nicht ausreichend gesichert haben. Wenn ein Dritter über den Zugang unlizenzierte Musiktitel herunterlädt, kann der Inhaber des Anschlusses zur Unterlassung verurteilt werden.
heise online
12.05.2010
BGH schränkt Folgen der Störerhaftung für WLAN-Betreiber ein
Am heutigen Mittwochmorgen hat der Bundesgerichtshof ein wegweisendes Urteil zur Störerhaftung für Betreiber von WLANs verkündet. Demzufolge können Privatpersonen "auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten für Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird."
ORF ON
11.05.2010
EuGH-Gutachterin stellt Pauschalabgabe infrage
Die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Verica Trstenjak, hat die unterschiedslose Anwendung einer in vielen europäischen Staaten erhobenen Pauschalabgabe für Privatkopien auf elektronische Geräte und Speichermedien infrage gestellt.
ORF ON
10.05.2010
Vorratsdaten wieder vor EU-Gerichtshof
Das Höchstgericht der Republik Irland hat beim EuGH offiziell um eine Entscheidung angefragt, ob die anlasslose Speicherung von Telefonie- und Internet-Daten überhaupt mit der Grundrechtecharta der Europäischen Union vereinbar sei. Irland nimmt Österreich damit die Arbeit ab, denn hierzulande wurde dieselbe Vorgehensweise angekündigt
Die Presse
09.05.2010
EU unterwirft sich externer Grundrechtskontrolle
Der nahende Beitritt zur Europäischen Menschenrechtskonvention wirft komplexe Probleme auf. Was er bewirkt, ist klar: Erstmals kann der Einzelne das Handeln der EU extern auf Grundrechtskonformität prüfen lassen. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 ist die EU verpflichtet, der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) beizutreten. Dieser Beitritt ist frühestens zum 1. Juni 2010 möglich, wird aber noch länger dauern

ORF ON
08.05.2010
Hollywood darf analoge Ausgänge blockieren
Die US-Federal-Communications-Commission (FCC) hat am Freitag einem langjährigen Wunsch der Hollywood-Studios nachgegeben und entschieden, dass bei der Ausstrahlung von Video-on-Demand-Angeboten analoge Ausgänge an TV-Geräten und Settop-Boxen der Nutzer per Signal blockiert werden dürfen. Mit der Beschränkung auf durch Kopierschutztechnologien abgesicherte digitale Ausgänge solle das Kopieren der Filme verhindert werden, hieß es.
ORF ON
05.05.2010
EU-Parlament: Seitenhiebe gegen ACTA
Das EU-Parlament hat am Mittwoch auf seiner Sitzung in Brüssel mit großer Mehrheit einen Bericht zur "digitalen Agenda" der Union bis 2015 verabschiedet. Die Volksvertretung spricht sich darin unter anderem dafür aus, Bürgerrechte und Netzneutralität zu stärken, und lehnt die im Anti-Piraterie-Abkommen ACTA vorgesehene Haftung von Internet-Providern für Inhalte in ihren Netzen klar ab.
heise online
05.05.2010
Vorratsdatenspeicherung erneut Fall für den Europäischen Gerichtshof
Der irische High Court hat dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) auf Antrag der Bürgerrechtsinitiative Digital Rights Ireland (DRI) die Frage vorgelegt, ob die EU-Richtlinie zur Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten mit den verbrieften Grundrechten der Gemeinschaft vereinbar sind
TELEPOLIS
04.05.2010
Internet-Sperrengesetz nicht praktikabel
Vieles ist kompliziert am Hadopi-Gesetzeswerk, das Filesharern mit Pädagogik beikommen will und dazu auf die Wirkung drastischer Strafen hofft. Kein Wunder, dass hier Feindbilder entstehen und dass es sich jede Seite ab und an sehr einfach macht. Wie zum Beispiel ein Kommentar zur gestrigen Hadopi-Pressekonferenz, der nach dem Motto "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" von Fotos der Anwesenden an ein "deprimierendes Seniorenclubtreffen" erinnert wird. Die Bilder ließen ihn daran denken, wie "unnütz und überholt" das ganze Gesetz sei. Ähnliche Gedanken kommen allerdings auch aus der Mitte der Regierungspartei selbst: Die technische Umsetzung von Hadopi steht vor größeren Problemen, heißt es aus den Reihen der UMP
heise online
03.05.2010
OLG Düsseldorf: Rapidshare haftet nicht für Urheberrechtsverletzungen
In der Berufung eines Verfügungsverfahrens gegen den File-Hoster Rapidshare hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf eine zunächst vom deutschen Film- und DVD-Verleih Capelight Pictures erwirkte Einstweilige Verfügung aufgehoben. Der Hoster sei für die Veröffentlichung urheberrechtlich geschützten Materials durch Dritte nicht haftbar zu machen. Gegensatz zu OLG Hamburg und Köln
ORF ON
29.04.2010
D: Höchstgericht schützt Google-Bildersuche
Google verletzt bei seiner Bildersuche keine Urheberrechte. Das entschied der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag in Karlsruhe. Damit blieb die Klage einer Malerin und Grafikerin aus Weimar in letzter Instanz erfolglos. Sie hatte sich dagegen gewehrt, dass in der Trefferliste des Google-Bildersuchdienstes Miniaturansichten ihrer Bilder als Thumbnails gezeigt werden.

 

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